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Schneller schreiben mit Swiftkey

Für eigentlich alle Mobiltelefone kann inzwischen eine alternative Tastatur verwendet werden. Dies kann eine ganze Menge Zeit beim Tippen sparen. An dieser Stelle möchte ich kurz die inzwischen kostenlose Software Swiftkey vorstellen.

https://swiftkey.com/de

Diese Tastatur ist für Android und iOS verfügbar und ist ziemlich schlau. Sie merkt sich häufig verwendete Wortkombinationen und korrigiert fast alles fehlerfrei und automatisch. Wer eine alternative Tastatur nutzen will, sollte jedoch (an jedem Gerät) bedenken, dass diese eine hohe Sicherheitslücke darstellt, da jeder Tastenanschlag und damit auch jedes Passwort „mitgelesen“ werden kann. Swiftkey nutze ich seit vielen Jahren.

Sehr praktisch ist auch die Wortvorhersage. Hierbei wird mir z. B., nachdem ich das Wort „liebe“ geschrieben habe das Wort „Grüße“, dann mein Vorname, mein Nachname und im Anschluss meine Telefonnummer vorgeschlagen.

Auf diese Weise lassen sich häufig genutzte Phrasen mit nur sehr wenigen Klicks schreiben – eine feine und Effiziente Weise zu tippen. Auch mit Smileys, sogenannten Emojis geht sie prima um 😉cropped-text1.jpg

 

Weitere Einstellungen

Das Layout der Tastatur lässt sich nahezu komplett individualisieren, Es lassen sich Farben und Eingabesprache änder, aber auch auswählen, welche Zeichen und Symbole dargestellt werden. Sogar Swype ist verfügbar. Hier tippt man nicht mehr die einzelnen Buchstaben an, sondern wischt über die Tastatur. Swiftkey setzt nun automatisch alle Buchstaben des erkannten Wortes hintereinander.

 

Erstellt man sich ein kostenloses Konto, kann Swiftkey sein „Wissen“ mit all ihren Geräten teilen. Weiter bietet die Software die Möglichkeit häufige Wortkombinationen aus anderen Apps zu übernehmen, um noch effizienter zu werden. Die letzten beiden Optionen habe ich persönlich jedoch deaktiviert.

Über die Jahre hat sich diese Tastatur als eine der effizientestens Apps für mich entwickelt.

https://itunes.apple.com/app/swiftkey-keyboard/id911813648?ls=1&mt=8&ct=website_footer-menuhttps://play.google.com/store/apps/details?id=com.touchtype.swiftkey&referrer=utm_source%3Dwebsite%26utm_medium%3Dsk%26utm_campaign%3Dfooter-menu

 

 

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Passwörter mit Keeper verwalten

Auf Nachfrage eines Kunden möchte ich hier das Programm Keeper® etwas genauer darstellen.

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Grundlegende Information

Keeper ist grundlegend kostenlos und für alle gängigen Plattformen, wie Windows, iOS und Android verfügbar und hilft einem dabei, seine Passwörter sicher zu verwalten. Dabei wird beim Start der App nach einem Masterpasswort gefragt, für welches ein besonders starkes Passwort gewählt werden sollte.

Sie können so all ihre Passwörter verschlüsselt und sicher in einer App verwalten, sortieren und kategorisieren. Warum Keeper eine sichere Software ist, können sie weiter unten in diesem Artikel lesen.

Passwörter in anderen Programmen zur Verfügung stellen

Wer seine Passwörter nicht nur speichern, sondern auch direkt in anderen Programmen, oder im Internet automatisch einfügen lassen will, muss diese Funktion gesondert aktivieren. Warum dies zusätzliche Sicherheit bringen kann, können sie weiter unten in diesem Artikel lesen.

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Für das Mobiltelefon

Die Einstellungen von Keeper finden sie rechts oben unter den drei Punkten. Der Menüpunkt „Keeperfill“ sollte sie nach Aktivierung automatisch durch die weiteren Einstellungen führen.

Warum ist dies gesondert vorzunehmen? (am Beispiel von Android)

Es können für Android-Geräte in den Einstellungen verschiedene Tastaturen gewählt werden. Da die Tastatur jedoch (an jedem Gerät) eine hohe Sicherheitslücke darstellt, da jeder Tastenanschlag und damit auch jedes Passwort „mitgelesen“ werden kann, unterliegt diese Option besonderen Einschränkungen. Keeper wird im Anschluss bei Eingabefeldern automatisch ein kleines Schloss einblenden, mit welchem sie aus der verschlüsselten Datenbank Passwörter auslesen, aber auch einfügen können.

Nach der Eingabe der Zugangsdaten sollte Keeper wieder auf ihre Standard-Tastatur umschalten. Gegebenenfalls kann es erforderlich werden Keeper manuell als Standard-Tastatur einzustellen.

Eine interessante und sehr effiziente Alternativ-Tastatur werde ich hier in den kommenden Tagen vorstellen. Abonnieren sie den Newsletter um keinen Beitrag zu verpassen.

Für den PC

Hier sind etwa für den Browser Firefox – nicht aber für alle Programme – Erweiterungen, bzw. AdOns verfügbar. Nachdem sie dieses Installiert und ihre Keeper-Zugangsdaten eingegeben haben, erscheint, wie bei der mobilen Variante neben dem Eingabefeld ein kleines Schloss, welche die Zugangsdaten per Klick zur Verfügung stellt.Keeper-Schloss

 

Zusätzliche Sicherheit

Durch die Vergabe von extrem starken Passwörtern, können sie es für Hacker nahezu unmöglich machen, dieses zu knacken. Hierbei wird mit besonders langen, absolut zufälligen Zeichenkombinationen gearbeitet, welche automatisch generiert werden. Merken kann man sich solch ein Passwort jedoch leider im Allgemeinen nicht.

Sie können mit Keeper solche Passwörter erzeugen und in der Datenbank speichern. Wenn sie solch ein Passwort jedoch auf verschiedenen Geräten nutzen möchten, sollten sie die automatische Synchronisierung der Keeper-Datenbank benutzen.

Synchronisieren, Backup und wichtige Dokumente

Keeper bietet auch die Möglichkeit, die verschlüsselte Datenbank mit allen Passwörtern zwischen ihren Geräten zu synchronisieren. Weite kann es auch automatische Backups herstellen, oder sogar wichtige Dokumente, wie Scans ihres Sozialversicherungsausweises, oder anderen „habe-ich-gerade-nicht-zur-Hand-Dokumenten“ verschlüsselt abspeichern, sodass sie jederzeit darauf zugreifen können.

Diese Funktionen sind leider kostenpflichtig. Hierfür möchte der Hersteller einen Jahresbeitrag von derzeit 29,- € (2,42 € / Monat).

Sicherheit

Keeper verschlüsselt all ihre Daten direkt nach der Eingabe. Übertragen wird nur verschlüsselt, das Verfahren entspricht dem Stand der Technik und wird auch von Regierungen für die Übermittlungen von streng vertraulichen Dokumenten verwendet. Nutzt man die kostenpflichtigen Funktionen, werden ihre Daten verschlüsselt auf den Servern der Hersteller als Backup abgelegt und stehen ihnen an all ihren Geräten zur Verfügung. Ein Entschlüsseln ihrer Daten ist ohne ihr Masterpasswort auch dem Anbieter nicht möglich.

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Ein starkes und sicheres Passwort

Ein sicheres Passwort ist vor allem bei der Übertragung sensibler Daten im Internet wichtig. Solch ein Passwort wird oft auch als „starkes“ Passwort betitelt. Dabei ist es vor Allem Hackern (=Angreifern) ein Leichtes, Passwörter zu knacken, welche real existieren und etwa im Duden stehen. Verwenden sie auch keine Namen! Mit einer einfachen Prozedur vergleichen Hacker automatisiert in Sekundenschnelle tausende Wörter und haben ihr Konto geknackt.

Ein starkes Passwort

  • ist mindestens 8 Zeichen lang
  • beinhaltet Ziffern, große und kleine Buchstaben und Sonderzeichen

Wie kann ich mir das dann aber noch merken?

Sie können sich Eselsbrücken bauen, wie etwa MnPibsueSuZ = „Mein neues Passwort ist besonders sicher und enthält Sonderzeichen und Ziffern“. Ersetzen sie Buchstaben mit Ziffern und Sonderzeichen, wie etwa MnP!bsu3SuZ, wobei die 1 zum ! wird und das e zur 3.

Verwenden sie Passwörter ruhig auch doppelt, aber bitte mit etwas System. So ist es sinnvoll ein besonders sicheres Passwort zu verwenden, wenn mann etwa seine Kreditkartendaten in einem Online-Shop hinterlegt, jedoch sollte man ein anderes Passwort zum Abruf der Emails verwenden. Somit sind im Falle, dass das Passwort des Online-Shops geknackt wird nicht über ihre Email auch gleich alle anderen gespeicherten Online-Zugänge gefärdet.

Wenn sie hier Unterstützung erhalten wollen, können sie mich gerne telefonisch, oder per Email kontaktieren.